Kick-Off des Verbundvorhabens PreBIS – Pre built Information Space: die nächste Generation Wissensmanagement
Berlin,
24.02. 2003; Der
Erfolg vieler Unternehmen wird davon abhängen, wie gut es ihnen gelingt,
relevantes Wissen in ihrem Betrieb zu identifizieren und vorhandenes Wissen
systematisch zu managen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)
fördert deshalb im Rahmen der Initiative „WissensMedia“ bis Januar 2005 mit ca.
2 Mio. Euro das Verbundvorhaben „PreBIS“ (Pre Built Information
Space). Die beteiligten Unternehmen bringen noch einmal die gleiche
Summe auf. Das offizielle Kick off des Vorhabens fand heute im BMWA in Berlin
statt.
Hierzu
Ministerialrat Dr. Andreas Goerdeler; der Leiter des zuständigen Fachreferates:
„Ziel
dieses Projektes ist die Versorgung von wissensintensiv arbeitenden
Mitarbeitern in Unternehmen und Organisationen mit relevanten Informationen,
die sich an Geschäftsprozessen orientieren und adäquat aufbereitet sind“. Das
System, dass auf die bestehende Softwarelandschaft der Anwender aufsetzt,
stelle Referenz-Geschäftsprozessmodelle wie
Recherchestrategien und bekannte externe Informationsquellen zur
Verfügung und könne an den individuellen Bedarf und die vorliegende Strukturen angepasst werden,
so Goerdeler weiter. Damit sollen kostengünstige Wissensmanagement-Lösungen
insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ermöglicht
werden.
„Der Clou
hierbei ist“, so erklärt Projektleiter Andreas Zagos vom Konsortialführer InTraCoM
GmbH, dass „ein Benutzer in Abhängigkeit von seiner Rolle und seinen damit verbundenen
Aufgaben im Unternehmen einen Informationsraum präsentiert bekommt, der genau
auf seinen Bedarf abgestimmt ist.“ So hat ein Entwickler einen anderen Bedarf
hinsichtlich Informationstiefe und -umfang als beispielsweise ein
Vertriebsmitarbeiter. Darüber hinaus berücksichtigt PreBIS die Berührungs- und
Überschneidungspunkte solcher Informationsräume. Dabei könne der
Marketingleiter z.B. jederzeit auf die aktuellen Marktanalysen der
Produktmanager zurückgreifen. Auch könnten unterschiedlichste Vorgehensweisen
wie Patentrecherchen oder Einkauf mit den dazugehörigen externen Datenquellen
als Gruppenintelligenz abgespeichert und gemeinsam genutzt werden. Ein Entwickler,
der im Rahmen seiner Arbeit vielleicht nur selten einen Lieferanten für eine
bestimmte Aufgabe sucht, kann somit beispielsweise den Geschäftsprozess eines
professionellen Einkäufers für sich nutzen. PreBIS fördert somit Synergieeffekte
auf Daten- und auf Prozessebene.
Das
Konsortium besteht neben InTraCoM GmbH aus den Technologielieferanten envestra
GmbH (Systemintegration), Telezentrum Edelsfeld GmbH (SAP-Integration) und den
Universitäten Leipzig und Stuttgart. Über Unteraufträge sind zudem weitere
Unternehmen eingebunden: text:tech GmbH (
Interessierte
Unternehmen und Organisationen können ab sofort in Workshops, durch die Teilnahme
an Befragungen, Anwenderkreisen oder als Pilot-Partner an den
Projektergebnissen partizipieren. Weitere Informationen finden Sie hierzu im
InTraCoM GmbH
Dipl.-Ing. Andreas Zagos
Nobelstraße
15
70569
Stuttgart
Tel.:
0711-797-328-0
Fax.:
0711-797-328-29
Email: zagos@intracomgroup.de
Das
beschriebene Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Arbeit unter dem Förderkennzeichen 01 MD 213 gefördert. Die Verantwortung
für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.